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Die Entwicklung unseres Dorfes im 19. und 20. Jahrhundert

 

Unser Dorf war arm. Neben einigen wohlhabenden Bauern lebten während Jahrhunderten Hintersässen ohne Rechtsnamen und mittellose Tauner. Dulliken war ein kleines Dorf. Einige Häuser entstanden auf der Lehmgrube, einige wenige im Winkel und an der Gasse, dem Dorfbach entlang. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts zählte man etwa 80 Haushaltungen. DIE GROSSE WENDE in der Geschichte unseres Dorfes brachte das 19. Jahrhundert mit der Eröffnung der Eisenbahnlinie von Olten nach Aarau im Jahre 1856. 1899 wurde in Dulliken eine Haltestelle errichtet. Die Umwandlung in eine Station erfolgte im Jahre 1930. In diesem Jahr setzte denn auch die Industrialisierung ein. Bis zu diesem Zeitpunkt waren auch die Arbeitsplätze im Dorf rar, weswegen die meisten Arbeitnehmer auswärtige Arbeit annehmen mussten. Die Stadt Olten und die Bally AG in Schönenwerd waren damals die grössten Arbeitgeber im Niederamt. DIE FIRMA HUG & CO AG baute 1935 eine Schuhfabrik und schuf so wertvolle Abeitsplätze. Die Ideal-Standard AG schaffte mit ihrer Radiatorenfabrik ebenfalls eine erfreuliche Anzahl neuer Arbeitsplätze und die Schneeberger Kork AG gehörte damals ebenfalls zu den namhaften Betrieben der Gemeinde. Anlässlich der Betriebszählung 1965 verzeichnete die Schuhfabrik Hug noch 389 Arbeitsplätze und die Ideal-Standard sogar 537. - Heute existieren die erwähnten Betriebe bedauerlicherweise nicht mehr. Dulliken hat in den Jahren 1968/89 rund 800 Arbeitsplätze verloren. DIE GEWERBELICHE ENTWICKLUNG in Dulliken ist jedoch nicht stehen geblieben. In den 70er-Jahren siedelten sich eine stattliche Anzahl von kleineren und mittelgrossen Fabrikations- und Handelsbetrieben aus zahlreichen Branchen im Dorf an. Diese haben neue Arbeitsplätze und Verdienstmöglichkeiten geschaffen. DIE REZESSION ging aber auch in Dulliken nicht spurlos vorbei. Es wurden Arbeitsplätze abgebaut und eine nicht unbeträchtliche Anzahl Firmen mussten ihre Pforten schliessen.


Alte Schuhfabrik Hug
 

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